Eine Bewegung beginnt

Unsere Stimmeim Sturm.

Menschen leiden. Menschen sterben. Während der Staat wartet. Es ist Zeit, dass wir aufhören zu schweigen.

Jetzt Brief senden
Scroll
6 Mon. durchschnittliche Wartezeit auf einen Kassensitz Quelle: BPtK-Studie Wartezeiten 2018 (PDF) → bptk.de
10.000+ Suizide pro Jahr in Deutschland Quelle: Destatis Todesursachenstatistik → destatis.de
0 Notfallplätze quasi – akute psychische Krisen werden strukturell nicht als Notfall behandelt Quelle: SVR Gutachten 2023 – Resilienz im Gesundheitswesen → svr-gesundheit.de
Warum jetzt

Das System ist kaputt. Nicht die Menschen.

Über 40 Prozent der Menschen in Deutschland warten mehr als drei Monate auf einen Therapieplatz. Viele warten ein Jahr. Manche überleben diese Wartezeit nicht.

Das Gesundheitssystem wurde designt für eine Welt, die es so nicht mehr gibt. 50 Minuten, einmal die Woche – das war mal ein Fortschritt. Heute reicht das nicht mehr. Wir haben eine Gesellschaft, die Menschen schneller krank macht als je zuvor – und ein System, das im selben Tempo läuft wie vor 40 Jahren.

Das ist kein Pech. Das ist strukturelles Versagen. Und wir fordern Veränderung.

Über diese Initiative

Ich war selbst dort. Deshalb stehe ich hier.

PTBS. Schwere Depression. ADS. Bipolare Störung. Ich kenne das System von innen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn niemand kommt. Ich habe gelernt, mir selbst zu helfen – und heute helfe ich anderen.

Diese Initiative ist kein Angriff. Es ist ein Aufruf. An die Politik. An das Ministerium. An alle, die Entscheidungen treffen: Handelt endlich. Menschen warten nicht gerne. Aber sie sterben noch weniger gerne.

Wir sind viele – euer George.

Briefe bereits versendet

0

Werde Teil des Sturms. Jede Stimme zählt.

Wähle deine Brief Art.

Kopiere den Text, passe ihn an – und schick ihn ab. Es dauert 3 Minuten.

Hinweis: Die folgenden Brieftexte sind unverbindliche Vorschläge. Der Absender ist vollständig selbst verantwortlich für den Inhalt des versendeten Schreibens. Bitte passe den Text an deine persönliche Situation an und prüfe ihn vor dem Absenden.
Version A – Persönlich · Für Betroffene und Angehörige
Sehr geehrte Damen und Herren, ich schreibe Ihnen diesen Brief, weil ich nicht länger schweigen kann. Ich bin [Betroffener / Angehöriger / Bürger] und ich erlebe täglich, was es bedeutet, wenn psychische Erkrankungen auf ein System treffen, das zu langsam, zu eng und zu weit weg vom echten Leben ist. Menschen in meinem Umfeld haben monatelang auf Therapieplätze gewartet. Manche haben diese Wartezeit nicht überlebt. Das darf nicht so bleiben. Ich fordere Sie auf – konkret und dringend: 1. Wartezeiten auf maximal 4 Wochen begrenzen, auch für gesetzlich Versicherte. 2. Sofortige Ausweitung der Kassensitze für niedergelassene Psychotherapeuten. 3. Einführung flächendeckender Krisenhotlines mit ausgebildetem Fachpersonal rund um die Uhr. 4. Niedrigschwellige Soforthilfe-Angebote in allen Landkreisen – ohne Warteliste, ohne Bürokratie. 5. Anerkennung psychischer Gesundheit als gleichwertige medizinische Notfallversorgung. Psychische Erkrankungen töten. Genau wie Herzinfarkte. Genau wie Krebs. Behandeln Sie sie endlich auch so. Ich bitte Sie: Handeln Sie. Jetzt. Nicht in der nächsten Legislaturperiode. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name] [Ihr Wohnort]
✉ Direkt per E-Mail senden
Version B – Sachlich & Politisch · Für alle Bürgerinnen und Bürger
Sehr geehrte Damen und Herren, als Bürgerin / Bürger der Bundesrepublik Deutschland wende ich mich mit diesem Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit, um auf die akute Versorgungskrise im Bereich der psychischen Gesundheit aufmerksam zu machen. Laut aktuellen Studien warten über 40 Prozent der Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen mehr als drei Monate auf einen ambulanten Therapieplatz. In ländlichen Regionen übersteigen die Wartezeiten häufig zwölf Monate. Diese Situation ist mit dem Versorgungsauftrag des deutschen Gesundheitssystems nicht vereinbar. Ich fordere das Bundesministerium für Gesundheit daher auf, folgende Maßnahmen umzusetzen: 1. Verbindliche Wartezeit-Obergrenzen: Maximal 4 Wochen bis zum Erstgespräch, maximal 8 Wochen bis zum Therapiebeginn – für alle Kassenpatientinnen und -patienten. 2. Bedarfsgerechte Zulassung: Sofortige Anpassung der Bedarfsplanung für psychotherapeutische Kassensitze an die tatsächliche epidemiologische Lage. 3. Krisenintervention: Einführung eines flächendeckenden, 24/7-verfügbaren Kriseninterventionssystems mit ausgebildetem Fachpersonal. 4. Niedrigschwellige Soforthilfe: Einrichtung regionaler Anlaufstellen für akute psychische Krisen ohne Voranmeldung und ohne bürokratische Hürden. 5. Gleichstellung der Versorgung: Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland jährlich mehr als 10.000 Suizide. Die Versorgungsstrukturen müssen dieser Realität entsprechen. Ich bitte um eine schriftliche Stellungnahme zu den genannten Punkten sowie um Auskunft über geplante Maßnahmen. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name] [Adresse] [Datum]
✉ Direkt per E-Mail senden

Empfänger

Bundesministerium für Gesundheit

Friedrichstraße 108 · 10117 Berlin

E-Mail: poststelle@bmg.bund.de

Tipp: Sende den Brief auch an deinen Bundestagsabgeordneten – die Adresse findest du auf bundestag.de/abgeordnete

Verbreite die Bewegung

Ein Sturm entsteht
durch viele Stimmen.

Teile diese Seite. Zeig anderen, dass sie nicht allein sind – und dass ihre Stimme zählt.

Soforthilfe

Du brauchst jetzt Hilfe?

Hier findest du sofortige Unterstützung – kostenlos, anonym, rund um die Uhr.

Telefonseelsorge
0800 111 0 111
Kostenlos · 24/7 · Anonym
Evangelische Telefonseelsorge
Telefonseelsorge
0800 111 0 222
Kostenlos · 24/7 · Anonym
Katholische Telefonseelsorge
Kinder & Jugendliche
0800 111 0 333
Kostenlos · 24/7
Krisentelefon für junge Menschen
Psychiatrischer Notfall
112 oder 110
Bei akuter Gefahr für Leib und Leben
Notruf Deutschland
Online Beratung
online.telefonseelsorge.de
Chat & E-Mail Beratung · Kostenlos · Anonym
→ Zur Website
Unsere Stiftung
Deutsche Stiftung für mentale Gesundheit
+49 (0) 911 – 95035800
→ Zur Website
✓ Text kopiert – bereit zum Einfügen